Au ja – das war ein schööönes erstes UNDRESSED FESTIVAL am Samstag in der Chemiefabrik: wir haben wunderbare Konzerte unserer labeleigenen und geladenen Bands und Künstler erlebt, haben chillig die Sommersonne, Luigis Eis und Chris Löhmanns Livemalerei genossen, das ein oder andere Bier zusammen getrunken und sehr coole Leute kennen gelernt.

Die Konzerte zwischen dem Nachmittag und den frühen Morgenstunden waren allesamt fett fett fett und auch fett: das Akkustikset von PAISLEY mit teilweise weiblicher Sangesunterstützung stimmte die Besucher in der Nachmittagssonne hervorragend ein – APEMAN hat sich tatsächlich auf die Bühne getraut um sein Debutalbum Banana I vorzustellen und die ein oder andere Banane oder einen Stuhl kaputt zu machen –  die CAMERON LINES als neuestes Mitglied der Undressed-Familie haben einen grandiosen knarzig-bluesigen Einstand gegeben – Co-Labelchef FALK LOUIS und seine charmanten UNICORNS OF HELL brachten die Köpfe zum Mitnicken und das Herz zum Erwärmen (gerade aufgrund der beinahe-Reunion von The Naked Hands und dem Release von Falks Soloalbum Random Moments) – JAN WETZEL (Sänger der Band We Are Kulturkampf) und WILHELM HINKEL gaben wundersame Gitarren/Spoken Word und Drum Solo-Intermezzi, deren Klänge sogar Besucher von angrenzenden Stadtteilen anzogen – PAISLEY ließen es dann bei ihrem zweiten Gig auf der großen Bühne wohl gekleidet und mit Vintage-Nude-Visuals in gewohnt rotziger go-fuck-yourself-Manier richtig krachen – die BRUTE BROTHERS haben mit ihrer lauten Synthieperformance und der Hilfe von Meistererzähler Jan einen Boxenturm und das Vertrauen in Bausparverträge, Vorstadt-Reihenhäuser und Leasingverträge zum einstürzen gebracht – der gewaltige Sound und die tiefgehende Performance von CEDRIC sorgte für Gefühlsausbrüche und Hingabe wie in einer Erweckungskirche  – der SPEZIALGAST blastete mit Hilfe seiner elektronischen technischen Raffinessen alles heraus, was ihn und die Menschheit bewegt – THE PICTUREBOOKS sorgten für verschwitzte Leiber und heisere Sprechorgane bei ihrem archaisch-infernalen Auftritt, der zum springen/bangen/schreien einlud und niemanden still stehen ließ – und auf der Aftershowparty (wie auch schon zuvor zwischen den Acts) sorgte DJ ROB ZIM  an den Plattentellern für feinste Tunes aus vergangenen Jahrzehnten und für den perfekten Abschluss eines geilen Festivals.

Scheisse für die, die nicht dabei waren. Vielleicht beim nächsten Mal – wir würden uns freuen auch euch UNDRESSED zu sehen.

 

Wir danken an dieser Stelle allen Besuchern, die mit uns gefeiert haben, den Cameron Lines, Paisley, Cedric, Apeman, Falk Louis und den Unicorns of Hell, Rob Zim, den Brute Brothers, Chris Löhmann, Wilhelm, dem Spezialgast, Jan Wetzel den Picturebooks und allen Helfern und Möglichmachern (Flash, Andi, Toni, Aline, Jan, Paul, Kata, Fränk, Eis-Luigi …).

Hier noch ein paar Eindrücke vom Festival (Fotos by Fränk//polypons.de). Weitere Fotos findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

 

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